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Geht nich, gibt´s nich!

Hagener Landjugend erreicht Ziel der 72-Stunden-Aktion

  

  http://www.noz.de/lokales/hagen/artikel/581262/hagener-landjugend-erreicht-ziel-der-72-stunden-aktion

 

Hagen. Müde sahen sie aus, die gut 40 Mitstreiter von der Landjugend Sudenfeld, der Katholischen Jugend Gellenbeck und der Firmgruppe. Müde, aber glücklich saßen sie in der Wanderschutzhütte am Parkplatz Dörendiek an der Sudenfelder Straße in Hagen. In eben der Wanderschutzhütte, die es 72 Stunden zuvor noch nicht gab. Sie selbst hatten sie gebaut.

Denn das Bauwerk war die Aufgabe in der diesjährigen 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend, an der sie alle teilnahmen. Nicht einmal 72 Stunden zuvor hatten die Jungen und Mädchen am Rathaus von Markus Hestermeyer von der Gemeinde erfahren, dass sie die Hütte bauen sollten.

Baumaterial vorher organisiert

Die Zwischenzeit verbrachten die Mitstreiter mit Arbeit, körperlicher Arbeit, Planung, Vorbereitung, Logistik und schlafen. Am Freitag etwa hoben sie das Erdreich aus, um ein Fundament für die Hütte zu gießen, und installierten das Ständerwerk. Ein entscheidender Teil des Baumaterials war zum Glück schon im Vorfeld organisiert.

Am Samstag folgten die hölzernen Verkleidungen, deren Plan sich die Jugendlichen selbst überlegt hatten. Auch mit den Dacharbeiten begonnen sie bereits an diesem Tag, schlossen sie aber erst am Sonntag ab – ebenso wie die Bepflanzungen an der Hütte.

Segnung am Sonntag

Und rund zwei Stunden vor dem Ende der Aktion – um 16 Uhr Ortszeit am Sonntagnachmittag, als die Hütte schon stand und alle müde, aber glücklich aussahen – hatten sie außerdem eine kleine Feierstunde vorbereitet: Bei Würstchen und Getränken konnten neugierige Gäste das Bauwerk bewundern. Pastor Josef Ahrens segnete das Gebäude und alle, die darin Heim und Schutz finden werden.

Seitens der Gemeinde dankte Markus Hestermeyer den Jugendlichen: „Das was Ihr hier in 72 Stunden geleistet habt, das ist ganz, ganz großes Kino.“ Er verwies darauf, dass Hagen als Gemeinde mit zahlreichen Wanderwegen genau derartige Bauwerke brauche.

Unterstützung aus der Politik

So wie Hestermeyer selbst hatten auch zahlreiche Mitglieder von Rat und Verwaltung die Aktion mit Rat und Tat und Besuchen vor Ort begleitet. „Und sogar der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer war mehrfach hier und hat uns unterstützt“, berichteten Marcel Dierker und René Ossege von der Landjugend.

Auch vonseiten der lokalen Wirtschaft hatte das Projekt viel Unterstützung erfahren: Ein ortsansässiger Metzger versorgte Bauarbeiter etwa mit mehreren Hundert Würstchen, Bauunternehmen stellten Materialien und Maschinen zur Verfügung, ein Fahrzeugverleih gar ein Quad mit Anhänger als geländegängigen Materialtransporter. „Ohne unsere Sponsoren wäre das Projekt so nicht möglich gewesen“, stellte die Landjugend bei der Feierstunde klar.

Zusammenhalt gefördert

Beendet ist es für sie auch noch nicht: Nacharbeiten und Aufräumen werden sicherlich noch die eine oder andere Stunde in Beschlag nehmen. Aber dennoch war für die Teilnehmer klar: „Das Projekt hat unseren Zusammenhalt gefördert und das Gemeindeleben verbessert.“ Also die wichtigsten Ziele, die die Aktion bewirken soll, tatsächlich erreicht.

 

Hagener Landjugend startet 72-Stunden-Aktion

http://www.noz.de/lokales/hagen/artikel/580000/hagener-landjugend-startet-72-stunden-aktion

  

Hagen. Am Donnerstagnachmittag um 17.45 Uhr bekam die Landjugend Sudenfeld ihre Aufgabe für die 72-Stunden-Aktion des Landjugendverbandes. Am Rathaus in Hagen verkündeten Markus Hestermeyer und Stefan Altevogt: „Baut eine Wanderhütte am Parkplatz Dörendiek.“

Gemäß den Regeln der Aktion, die der Verband alle vier Jahre veranstaltet und an der die Landjugend Sudenfeld schon zum dritten Mal teilnimmt, haben die 30 Helfer nun bis Sonntagnachmittag um 17.45 Uhr Zeit, um diese Aufgabe zu beenden.

Einweihungsfeier geplant

„Wir rechnen aber damit, dass wir noch vorher auch eine Einweihungsfeier hinbekommen“, erklärten Marcel Dierker und René Ossege von der Landjugend Sudenfeld. Insofern herrschte frohe Zuversicht bei den Jugendlichen und Heranwachsenden, die zudem für das Projekt personelle Unterstützung von der Katholischen Jugend Gellenbeck bekommen. „Einige Dinge sind auch schon vorbereitet“, erklärte der Ingenieur Altevogt, der den Nachwuchs unterstützt. Zement etwa, der für das Fundament notwendig ist, ist schon vorbestellt.

Gemeinschaftssinn fördern

Ansonsten bleibt es der Jugend überlassen, die Wanderhütte zu gestalten. Die Sudenfelder freuten sich, dass sie bei der dritten Teilnahme am Projekt, das den Gemeinschaftssinn fördern und etwas Bleibendes, Nachhaltiges für das Dorf schaffen soll, eine Aufgabe in Sudenfeld selbst erhalten haben.

 

Landjugend und Katholische Jugend Stellen Stropuppe auf

 

 

72-Stunden-Aktion - Die Jahresaktion 2015!

  

Die 72-Stunden-Aktion der NLJ – der Name ist Programm

Donnerstag, 18 Uhr, irgendwo in Niedersachsen. Ein geheimnisvoller Agent taucht auf und baut sich vor einer Gruppe junger, entschlossener Menschen auf. Er hält sich nicht lange mit Belanglosigkeiten auf, holt aus seiner Tasche einen zerknitterten Umschlag und liest laut den darin verstauten Zettel vor: „Eure Aufgabe lautet, …“

Seit 1995 wiederholt sich diese Szene alle vier Jahre in unzähligen Dörfern Niedersachsens, denn dann ist es wieder soweit, die 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend startet!

Den Namen erhält die Aktion durch ihre Dauer. Innerhalb von 72 Stunden stellt sich die jeweilige Ortsgruppe einer ihr zuvor unbekannten Aufgabe. Ein streng geheim gehaltener „Agent“ sucht für jedes Dorf eine passende, am Interesse der Jugendlichen und des Dorfes orientierte, Aufgabe. Das Ziel sollte immer sein, etwas Bleibendes, Nachhaltiges für das Dorf zu schaffen und durch die Aktion die Gemeinschaft im Dorf zu stärken.

 

Rückblick

Bereits 1995, 1999, 2003, 2007 und 2011 führte die Niedersächsische Landjugend die 72-Stunden-Aktion durch. Nach einer über einjährigen Vorbereitungszeit auf Landesebene wird den angemeldeten Ortsgruppen der Ball zugespielt und die vielen Aktionen werden den Gruppen bekannt gegeben. Tausende von Landjugendlichen sind dann unterwegs, planen, organisieren und bauen, was das Zeug hält. Von der Planung eines Kinderfestes über den Bau einer Grillhütte bis zur Erstellung einer Dorfchronik oder eines Radwegeplans der Umgebung reichten bisher die vielfältigen Aufgaben. Für einige Ortsgruppen erfüllte sich sogar der Traum von einem eigenen Landjugendraum oder –haus.

Die Zahlen sprechen für sich: Bei der letzten Aktion 2011 beteiligten sich über 3.500 Jugendliche und junge Erwachsene in 76 Dörfern an der 72-Stunden-Aktion und über 200.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden dabei geleistet. Der damalige Schirmherr, Ministerpräsident David McAllister, zeigte sich begeistert von der Aktion. Landjugend ist, was Landjugend macht. Die Landjugend übernimmt durch die 72-Stunden-Aktion Verantwortung für die Allgemeinheit und den ländlichen Raum.

Den Ortsgruppen der Niedersächsischen Landjugend bietet die 72-Stunden-Aktion viele Möglichkeiten. Aus den Berichten der beteiligten Gruppen wird immer wieder sichtbar, wie sehr die Aktion den Zusammenhalt der Gruppen fördert und wie viel Spaß die Herausforderung den Jugendlichen macht. Sich selber ausprobieren, schwierige Aufgaben gemeinsam anpacken, etwas für die Dorfgemeinschaft tun und anschließend das Ergebnis der Aufgabe miteinander feiern, das ist das Wesentliche der 72-Stunden-Aktion.
 

72-Stunden-Aktion 2015 - Here We Go!!

 

http://www.nlj.de/startseite/aktivitaeten/projekte/72-stunden-aktion

 

 

72-Stunden-Aktion

der Katholische Jugend Gellenbeck

und der Landjugend Sudenfeld


Die diesjährige "72-Stunden-Aktion" der Landjugend Sudenfeld findet erstmals in Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugend Gellenbeck (KJG) statt. Unter dem Motto "Uns schickt der Himmel" bekommen die 30 TeilnehmerInnen am Donnerstag, dem 13. Juni, um 17:07 Uhr eine gemeinnützige Aufgabe, die sie bis Sonntag, 16. Juni, bewerkstelligt haben müssen.Was das sein wird, bleib geheim.Fest steht nur, dass jemand die Aufgabe austüftelt, der ortskundig ist - der oder diejenige muss also ggf. auch dafür sorgen , dass Genehmigungen erteilt sind oder Material zur Verfügung steht. Beraten und unterstützt wird das Team von Jugendpflegerin Tanja Güther: "Die Jugendlichen werden dort anpacken, wo es sonst niemand tut, oder wo das nötige Geld fehlt" , erklärt sie das vorbildliche Engangement. Bereits seit Anfang des Jahres arbeiten Vertreter der KJG Gellenbeck und der Landjugend Sudenfeld an der Vorbereitung des Projektes. Dazu gehört uch die Auftatveranstaltung am Samstag, dem 4. Mai: Ab 11 Uhr vormittags werden dort Strohfiguren gebaut, die auf die 72-Stunden-Aktion hinweisen sollen. Dazu gibt es Durstlöscher und Leckeres vom Grill. In den ommenden Wochen werden die jungen Leute in Gellenbeck und Umgebung um Unterstützung für das gemeinnützige Projekt bitten. Das kann in Form von Material- oder Geldspenden bzw. Sponsoring geschehen. Vereine und Verbände sind außerdem eingeladen, die Aktiven während der Aktion mit Verpflegung zu unterstützen. Auch Überweisungen sind möglich an die "Katholische Jugend Gellenbeck", Konto-Nr.: 1 551 373 143, Sparkasse Osnabrück: BLZ 265 501 05. Auf Wunsch gibt es von der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt auch Spendenquittungen. (Artikel aus dem Hagener Marktboten)